Eine starke Jugendgruppe

Hi, 

Wir sind die Jugendgruppe der FSVOR!
Ein ambitionierter und netter Haufen junger Pilotinnen und Piloten.
Ob im ganz normalen Flugbetrieb, auf Ausflügen, die wir regelmäßig unternehmen oder auch auf Veranstaltungen zählt für uns vor allem eins, Spaß!
Wir wollen dich motivieren, dich im Segelflug auszuprobieren. Ob im Streckenflug, in der Schulung oder auch in den verschiedenen Arten des Segelfliegens. Wir halten zusammen und helfen dir durch die Schulung, teilen mit dir schöne Erlebnisse in der Luft und fahren mit dir in das alljährliche Sommerfluglager. Dabei sind Alter und Erfahrungsstand erst einmal Nebensache. Mit einem Alter von 14-25 Jahren bist du Teil des Teams und genauso wichtig wie alle anderen auch! 
Gerade auch innerhalb des gesamten Vereines wird auf diese Philosophie viel Wert gelegt und ein „Altersgap“ zwischen der Jugend und älteren Mitgliedern entsteht erst gar nicht.

Bei uns bist du in perfekter Gesellschaft und wirst relativ schnell viele neue Freunde finden, denn auf dem Flugplatz ist eigentlich immer was los und immer jemand da, mit dem man etwas unternehmen kann.

Wir freuen uns auf dich!

Jugendgruppe damals wie heute

Durch die nun fast ein Jahrhundert alte Vereinsgeschichte der FSVOR, mit der Gründung im Jahr 1928, sind es auch die ersten Pioniere, die die FSVOR geprägt haben.
Einer von ihnen Peter Paul Habicht.
Durch die Vereinnahmung des Segelflugsports durch die Nationalsozialisten ist auch die Geschichte unseres Vereins spätestens ab 1933 bis 1945 mit der des NS-Staats zwangsläufig verwoben und damit Teil des dunkelsten Kapitels der gesamtdeutschen Vergangenheit.
Peter Paul Habicht kam 21. August 1911 in Bieber bei Offenbach am Main, als Sohn des Schriftgießers und „Veteranen der deutschen Arbeiterbewegung“ Peter Habicht Senior und seiner Ehefrau Anna Elisabeth Kimmel zur Welt.
Nach seinem Volksschulabschluss 1925 lernte er Feinmechaniker bei der Schriftgießerei D. Stempel AG in Frankfurt am Main.
1932 trat er der Flugsportvereinigung Offenbach bei und gründete im Jahr 1933 den von ihm geleiteten DLV-Fliegerstützpunkt Bieber.
In beiden Fliegervereinen engagierte er sich als Segelfluglehrer und Jugendleiter.
In Erinnerung an ihn und allem voran an seine frühen Dienste im Verein, welche wegweisend für den Jugend-Segelflug und die Weiterentwicklung der Fliegerei in Südhessen waren, nennt die Flugsportvereinigung Offenbach-Reinheim ihre Jugendgruppe bis heute „Die Habichte“.

Während des zweiten Weltkrieges flog er als hoch dekorierter Kampfpilot zahlreiche Einsätze im Dienste der Wehrmacht vor allem zu Zielen der Nationalsozialisten und deren Verbündete in Afrika.
Am 11. Januar 1944 wurde er über Ottleben bei Halberstadt von einer Amerikanischen Maschine abgeschossen, den Absturz überlebte er nicht.

Es ist wichtig zu verstehen wo der Segelflug herstammt. Vor allem in seinen Anfängen, in den späten Jahren des Kaiserreichs und insbesondere in der Weimarer Republik, galt er als Versuchsreihe und als wissenschaftliche Forschung für die Weiterentwicklung der Luftfahrt.
Was heute hochrangige Institute und wirtschaftliche Gesellschaften übernehmen, wurde damals von den Vereinigungen und deren Mitgliedern getragen.
Von den Pioniergeist getriebenen Anfängen in der Weimarer Republik, zu den Nationalsozialisten, welche die Segelfliegerei als propagandistisches Mittel für beispiellosen Fortschritt und eng verknüpft mit der Wehrmacht für militärische Stärke ausschlachteten, bis hin zur modernen Fliegerei in Deutschland ab 1955, beinhaltet die Geschichte FSVOR und ihrer Jugendgruppe all diese Kapitel der deutschen Segelfluggeschichte.
Die FSVOR bekennt sich mit der Honorierung der Leistung einzelner ehem. Mitglieder und der Auseinandersetzung mit derer Vergangenheit zu ihren Wurzeln. 


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